Rosamunde kann uns mal

Es ist endlich warm, die Sonne scheint und wir genießen die salzige Meeresbrise. Wir sind in Cornwall, an der Westküste zwischen St. Ives und Morvah. Es ist schön einfach loszufahren, ohne große Planung an welchen Ort und auch eigentlich ohne eine Ahnung, was man in Cornwall alles sehen und erleben kann. Wir lassen uns treiben und die angeblichen “ Hotspots“ interessieren uns nicht. Wir wollen nur am Meer entlang spazieren und das schöne Wetter genießen.

Und genau das machen wir nach unserer Ankunft. Gegen Mittag laufen wir von unserem Parkplatz los, immer den South West Coast Path entlang, ca. 6km bis ins nächste Dorf (Sennen Cove) und natürlich wieder zurück. Allerdings ist der Weg doch anspruchsvoller als wir gedacht haben und wir müssen sogar etwas klettern. Naja Patrice hat es mit seinen langen Beinen etwas leichter als ich. 😳 Wir passieren tosende Strände, voll mit Surfern und einigen Familien und das Wetter hält wie vorausgesagt. Am Abend, zurück auf dem Parkplatz sind wir leider nicht mehr ganz allein. Ein weiteres Paar mit Hund parkt in etwas Entfernung. Aber der Platz ist ja groß genug. 😏

Gut, wir starten St. Ives einen kleinen Besuch ab, weil wir Wasser für unseren Tank benötigen und Bock auf einen richtig guten Kaffee haben. Die Auswahl an Cafés und Restaurants ist riesig, da es hier schon sehr touristisch ist. Wir gehen nicht an den Pier, sondern laufen durch kleine Gassen, an denen alle vorbeigehen. Dann stehen wir plötzlich vor dem eher unscheinbar wirkenden Rathaus und zu unserer Überraschung findet gerade dort ein Kunstmarkt statt. Der Eintritt ist frei und es gibt sogar selbst gebackenen Kuchen sowie Kaffee. Super, wir schauen uns alles in Ruhe an, kaufen aber nichts. Unser Budget ist naja ein wenig überzogen.😳😲 Aber Kaffee und Kuchen geht immer.

St. Ives liegt in einer Bucht, verfügt insgesamt über vier Strände (wenn wir richtig gezählt haben), die in verschiedenen Blau- und Türkistönen schimmern. Wahnsinnig schön!